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Die Rockets beenden ihren Negativlauf

Skaterhockey Bundesliga. Der dritten Niederlage in Serie folgt am Sonntag ein 16:4-Erfolg über die Kassel Wizards
 
von Christian Schwarz

Die Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets haben mit einem Sieg und einer Niederlage am Doppelspieltag der 1. Bundesliga zunächst zwar die dritte Pleite in Serie kassiert, ihren Negativlauf anschließend jedoch beendet. Gegen den Crefelder SC verloren die Essener unglücklich mit 9:11, und gegen die Kassel Wizards setzen sie sich mehr als klar mit 16:4 durch.
SHC Wohnbau Rockets -Skatingbears Crefeld 9:11 
Drittel: 5:3, 1:5, 3:3. Rockets-Tore: Rabe (3), Albrecht (2), Arnolds, Nieberle, Schröder, L. Wegener. Strafminuten: Rockets:2.–Skatingbears:2.
 
Durch die dritte Niederlage in Serie beim 9:11 gegen die Skatingbears Crefeld rutschten die Rockets zunächst auf den fünften Platz ab. „Mit neun Punkten mehr wären wir jetzt Zweiter“, sagte der Rockets-Vorsitzende Thomas Böttcher, der allerdings direkt eine Begründung für die derzeitige Negativ-Serie lieferte. Denn weil die Essener wegen der Installation einer Lichtanlage in ihrer Halle fünf Wochen lang nicht trainieren konnten, „fehlen uns zurzeit einfach die nötige Genauigkeit im Passspiel oder der entscheidende Meter bei den Laufwegen“.
 
Die mangelhafte Feinabstimmung fiel zunächst aber noch nicht ins Gewicht. Denn die Raketen netzten im ersten Drittel gleich fünfmal ein und gingen mit einer 5:3-Führung in die erste Pause. Dem Einbruch im zweiten Abschnitt (1:5), nach dem der SHC mit 6:8 hinten lag, folgte im Schlussdurchgang noch mal das große Auflehnen. So glichen Nick Rabe und Danny Albrecht zum 8:8 (49.) aus, und nach einem Foul an Albrecht warteten die Essener auf einen Penalty-Pfiff – doch der blieb aus.
 
„Das war die entscheidende Szene“, befand Thomas Böttcher. Denn anstelle eines Penaltys und der möglichen Führung setzte es das 8:9. Und nur 45 Sekunden später entschieden die Gäste die Partie mit dem Treffer zum 8:10.
SHC Wohnbau Rockets -Kassel Wizards 16:4 
Drittel: 8:0, 4:2, 4:2. Strafminuten: Essen: 2. - Kassel: 2.
 
Gut erholt und mit mächtig Wut im Bauch fegten die Rockets im zweiten Duell des Doppelspieltags die Kassel Wizards dann mit 16:4 vom Feld. „Man hat den Jungs den Frust vom Spiel gegen die Skatingbears noch deutlich angemerkt. Zudem waren die Wizards diesmal auch nicht stark genug, um uns zu gefährden“, resümierte Thomas Böttcher.
 
Erleichterung machte sich beim Essener Skater-Boss darüber breit, dass seine Mannschaft die jüngste Negativserie in eindrucksvoller Manier beendete. So wirbelten die Rockets vor allem im ersten Abschnitt nach Belieben und schossen den Widersacher förmlich aus der Halle. Schon nach 20 Minuten war die Partie beim Stand von 8:0 für den SHC entschieden.
 
„Der Sieg war wichtig für die Moral und dafür, dass wir weiterhin alle Chancen auf den vierten Tabellenplatz haben. Denn natürlich möchten wir nach dem Ende der regulären Saison mit einem Heimspiel in die Playoffs starten“, meinte Böttcher. In zwei Wochen steht das hierfür vermeintlich entscheidende Spiel in Köln auf dem Plan. Doch zuvor wartet noch eine weitere wichtige Aufgabe. Denn schon am Samstag (16 Uhr) treten die Rockets als Titelverteidiger im Halbfinale des nationalen Pokalwettbewerbs bei den Crash Eagles Kaarst an.