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Pokal Halbfinale: Raketen stehen vor einer hohen Hürde

v. Christian Schwarz
 
Großes haben die Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets in den vergangen Jahren geleistet, und auch in dieser Saison setzten sie mit dem Titel-Hattrick beim Europapokal der Pokalsieger bereits ein Glanzlicht. Als nächstes wollen sie mit einem Sieg im Halbfinale des nationalen Cups bei den Crash Eagles Kaarst (Sa., 16 Uhr) die vorletzte Hürde auf dem Weg zur Titelverteidigung nehmen.
„Wir haben in diesem Jahr ja schon wieder einen großen Wettbewerb gewonnen, was angesichts der Verjüngung unserer Mannschaft niemand erwarten konnte. In Kaarst gehen wir als Außenseiter ins Spiel“, sagt der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher nicht ohne Grund.
In der Bundesliga liegen die Kaarster als Spitzenreiter zehn Zähler vor den viertplatzierten Rockets, und zu Hause haben sie seit knapp drei Jahren kein Spiel mehr verloren. Daher dürften die jüngsten Auswärtsniederlagen bei den Sauerland Steel Bulls (9:14) und Samurai Iserlohn (9:12) kaum Relevanz für den Vergleich mit den Essenern besitzen.
Team-Vorstellung mit dem Herner EV
Die Gäste haben nach drei Niederlagen am Stück mit dem 16:4 gegen Kassel den eigenen Negativtrend gestoppt. Gegen Kaarst kommt nun jedoch eine angespannte Personalsituation hinzu. Für Damian Schneider und Jan-Niklas Pietsch ist die Spielzeit seit Beginn der Eishockey-Saison gelaufen. Und Danny Albrecht sowie Christian Nieberle haben Team-Vorstellung mit dem Herner EV und sind wohl auch nicht dabei.
Favorit sind die Rockets also wahrlich nicht, aber Bangemachen ist auch nicht angesagt. „Ein Auswärtsspiel in Kaarst ist zurzeit natürlich die schwerste aller Aufgaben, aber unmöglich ist es nun auch wiederum nicht“, sagt Böttcher. Und im Falle eines erneuten Finaleinzugs würden die Essener im Endspiel am 30. September auf den Sieger des anderen Erstliga-Duells zwischen Iserlohn und Augsburg treffen.