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Rockets entfernen sich von Platz 4

 Skaterhockey Bundesliga. Nach der 3:15-Niederlage in Köln sind die Hoffnungen nur noch theoretisch
 
von Christian Schwarz 

HC Köln-West -SHC Wohnbau Rockets 15:3 
Drittel: 5:2, 7:1, 3:0. Rockets-Tore: 1:1 Schröder (3.), 1:2 Albrecht (10.), 11:3 Albrecht (37.). Strafminuten: Köln: 8 + 5. – Essen: 18.
 
Die Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets haben nach der 3:15-Niederlage beim HC Köln-West kaum noch Chancen, von einem der ersten vier Plätze aus in die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft zu starten. Denn durch die deftige Abreibung beim Tabellendritten sind die Essener auf den sechsten Rang abgerutscht und haben zwei Spieltage vor dem Ende der regulären Runde vier Zähler Rückstand zu Platz vier.
 
„Man merkt uns zurzeit einfach an, dass wir wegen der Renovierungsarbeiten an unserer Halle fünf Wochen lang nicht trainieren konnten. Auch in Köln fehlte die auf diesem Niveau nötige Feinabstimmung. Zudem waren wir nicht nah genug an den Gegenspielern, und dem einen oder anderen Spieler von uns fehlt zurzeit wohl auch etwas die nötige Kondition, um das Tempo über 60 Minuten mitzugehen“, befand der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher im Anschluss an den Vergleich mit dem amtierenden Europacup-Sieger.
 
Dabei waren die Raketen zunächst recht gut ins Spiel gekommen. Sebastian Schröder glich die Kölner Führung in der dritten Minute zum 1:1 aus, und Danny Albrecht brachte die Gäste gegen Mitte des ersten Drittels sogar mit 2:1 (10.) nach vorne. Doch dann war es mit der Herrlichkeit der Rockets auch schon vorbei.
 Kein Vorwurf von Thomas Böttcher
Stattdessen egalisierten die Kölner alsbald die Führung der Raketen (2:2, 15.), und direkt im Anschluss kassierten die Essener bei eigener Unterzahl noch drei weitere Gegentreffer, so dass sie nach dem Auftaktabschnitt schon mit 2:5 ins Hintertreffen geraten waren. Die frühe Entscheidung folgte direkt nach Wiederbeginn. Denn in den ersten drei Minuten des Mitteldrittels legte Köln noch drei weitere Tore zum 8:2 nach und begrub damit die Hoffnungen der Raketen auf einen der ersten vier Plätze nach der Vorrunde.
 
„Keinen Vorwurf an niemanden“, meinte Böttcher, der die Überlegenheit der Kölner anerkannte. „Natürlich ist das Ergebnis etwas heftig, aber es kann halt nicht immer alles nach Plan laufen. Selbstverständlich wären wir gerne mit einem Heimspiel in die Playoffs gestartet, aber wir haben in dieser Saison ja schon bewiesen, dass wir auch auswärts überraschen können.“
 
Von Platz fünf oder sechs aus werden die Essener das DM-Viertelfinale in Angriff nehmen, Iserlohn, Oberhausen oder erneut die Kölner werden aller Voraussicht nach der Gegner sein. Genauen Aufschluss müssen aber erst noch die beiden ausstehenden Spieltage bringen. Und für die Rockets wird es in ihren Partien bei Spitzenreiter Kaarst (16. September) und gegen Lüdenscheid (23. September) darum gehen, die nötige Form für die Playoffs zu finden.