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Vorletztes Spiel vor den Play Offs, heute in Kaarst

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  Erstligist stark ersatzgeschwächt
v. Christian Schwarz

 
Zum vorletzten Spiel in der regulären Saison der Skaterhockey-Bundesliga treten die SHC Wohnbau Rockets an diesem Samstag (18 Uhr) bei den Crash Eagles Kaarst an. Zwar feierten die Essener erst vor zwei Wochen im Pokalhalbfinale einen 8:6-Sieg bei dem aktuellen Tabellenführer in Kaarst, doch eine neuerliche Überraschung scheint angesichts extrem personeller Probleme der Raketen ausgeschlossen.
 
„So genau kann ich zurzeit noch gar nicht sagen, wer alles dabei ist und wer fehlen wird. Klar ist aber, dass mindestens sechs, sieben Leistungsträger ausfallen und wir mit einem sehr, sehr kleinen Kader dort antreten werden. Daher wird es für uns in erster Linie darum gehen, dass wir uns so teuer wie möglich verkaufen“, sagt der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher.
 
Die Zurückhaltung des Skater-Chefs ist vor allem deshalb verständlich, weil die Gastgeber bis zur Pokalniederlage gegen die Rockets fast drei Jahre lang am Stück kein Heimspiel mehr verloren hatten. Vor allem zu Hause, findet Böttcher, „sind die Crash Eagles eine absolute Macht“.
 
Das dokumentieren auf eindrucksvolle Art und Weise auch die Zahlen der aktuellen Saison. So haben die Kaarster in eigener Halle bisher 30 von 30 möglichen Punkten geholt – und das Ganze bei einem Torverhältnis von plus 56 in zehn Begegnungen. „Daher werden wir uns wohl warm anziehen müssen“, meint Böttcher.
 
Unabhängig vom Ergebnis werden die Raketen die Vorrunde in der Woche darauf auf dem fünften oder sechsten Tabellenplatz beschließen. Spannender ist daher die Frage, auf wen der Titelverteidiger im Playoff-Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft treffen wird.