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Rockets sind von der Rolle und erleben ein Debakel

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Skaterhockey 1. Bundesliga. Spitzenreiter Kaarst fertigt die schwachen Essener mit 17:6 ab. Schlechte Aussichten für Playoffs
von Christian Schwarz
 
Sebastian Schröder traf für die Rockets zwar zweimal, doch die klare Auswärtsniederlage konnte er damit nicht verhindern.
 
 

Crash Eagles Kaarst -SHC Wohnbau Rockets 17:6 
Drittel: 4:5, 6:0, 7:1. Rockets-Tore: F. Breves (2), Schröder (2), Arnolds, D. Breves. Strafminuten: Kaarst:8. – Essen: 10.
 
Die Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets, so viel steht fest, werden die reguläre Saison in der 1. Bundesliga auf dem sechsten Tabellenplatz beenden und mit einem Auswärtsspiel in die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft starten. Allerdings müssen sich die Essener als Titelverteidiger noch deutlich steigern, wenn sie das Viertelfinale überstehen wollen. Denn am vorletzten Vorrundenspieltag kamen sie beim Tabellenführer Crash Eagles Kaarst nach einer schwachen Leistung mit 6:17 gehörig unter die Räder.
„Wir stehen zurzeit ein bisschen neben den Rollen, was angesichts der nahenden Playoffs natürlich ein denkbar ungünstiger Augenblick ist“, erklärte der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher im Anschluss an die deftige Abreibung beim Titelfavoriten in Kaarst.
Zwar kamen die Raketen noch recht ordentlich ins Spiel und führten nach dem ersten Drittel sogar mit 5:4, doch danach schossen die Gastgeber die Rockets förmlich aus der Halle. Mit 0:6 und 1:7 gaben die Essener die folgenden beiden Abschnitte ab und zogen sich dabei auch den Unmut ihres Trainer Frank Petrozza zu: „Wenn nur vier oder fünf Spieler ihr Leistungsniveau erreichen, kannst du in der 1. Bundesliga sicher keine Partie gewinnen.“
Während die Kaarster ab dem Mitteldrittel wie ein klarer Titelanwärter auftraten, bauten die Raketen mit zunehmender Spieldauer immer weiter ab. „So werden wir in den Playoffs ganz sicher nicht viel reißen“, meinte Böttcher, der vor allem den fehlenden Elan, Einsatz und Willen bemängelte.
Diesen werden die Rockets auch am kommenden Samstag (18 Uhr) benötigen, wenn sie den Tabellensiebten aus Lüdenscheid zum letzten Vorrundenspieltag in der Skaterhalle an der Raumerstraße empfangen. „Wir wollen die Runde mit einem Sieg beenden und mit einem positiven Eindruck in die Playoffs gehen“, sagte Thomas Böttcher. Denn egal, ob die Essener (34 Punkte) im DM-Viertelfinale auf Iserlohn (41), Oberhausen (40), Köln (40) oder Crefeld (38) treffen – klar ist, dass sie mit einem Auftritt wie in Kaarst den in den vergangenen beiden Jahren gewonnenen DM-Titel ganz sicher nicht verteidigen werden.