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Rockets im Pokalfinale Außenseiter, aber was für einer!?

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von Christian Schwarz
  
Titelverteidiger: Im letzten Jahr gewannen die Rockets den Pokal gegen die Kassel Wizards in Duisburg, doch diesmal sind sie nur Außenseiter.

 
Bereits zum vierten Mal in Folge haben die Bundesliga-Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets das nationale Pokalfinale erreicht, in dem sie als Titelverteidiger an diesem Samstag (19 Uhr, Krefeld) auf die Samurai Iserlohn treffen. Und obwohl die Essener in den vergangenen anderthalb Jahren bis auf den Europapokal der Landesmeister vor einigen Wochen tatsächlich alles gewonnen haben, was es zu gewinnen gab, sind sie diesmal eher der Außenseiter.
 
Der Grund, warum die Raketen einmal nicht in der Favoritenrolle sind, ist relativ klar. Denn in der gerade beendeten Bundesliga-Meisterschaftsrunde belegen sie lediglich Rang sechs, Iserlohn geht indes von Platz zwei aus in die Playoffs. „Die Samurai sind zuletzt immer stärker geworden und haben fünf Partien am Stück gewonnen. Unser Trend zeigte mit nur einem Sieg und vier Niederlagen deutlich nach unten“, bestätigt der Rockets-Vorsitzende Thomas Böttcher.
 
Allzu viel Bedeutung möchte Böttcher den vergangenen Ergebnissen allerdings nicht beimessen. Schließlich hat sein Team in der jüngeren Vergangenheit nicht nur einmal bewiesen, dass es immer genau dann, wenn es darauf ankommt, über sich hinauswachsen kann. „Und auch diesmal sind wir motiviert bis in die Haarspitzen“, versichert Böttcher.
 
Ausfälle hatten die Rockets bis zum Abschlusstraining keine zu beklagen, „so dass wir voraussichtlich in Bestbesetzung antreten“, berichtet Böttcher, der seine Mannschaft an das Finale von vor zwei Jahren erinnert, um noch ein bisschen mehr aus den Spielern herauszukitzeln. Denn 2015 unterlagen die Raketen den Samurai im Pokal-Endspiel mit 3:5. Entscheidend dürfte aus Essener Sicht werden, wie gut die Raketen ihren Laden dichthalten. Denn in der Bundesliga haben sie die drittmeisten Gegentreffer aller Teams kassiert.