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Rockets deklassieren Oberhausen

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Skaterhockey 1. Bundesliga. Essener treffen beim 19:7-Sieg nach Belieben
 
von Christian Schwarz

 SHC Wohnbau Rockets -Oberhausen Miners 19:7 
 Drittel: 7:2, 8:2, 4:3. Tore: 1:0 Albrecht (1.), 2:0 Hellwig (2.), 3:0 F. Breves (5.), 3:1 Kreuzmann (6.), 3:2 Bobby (12.), 4:2 , 5:2, 6:2 Albrecht (17., 18., 18.) 7:2 Rabe (20.), 8:2 F. Breves (21.), 9:2 Albrecht (25.), 10:2 Hellwig (25.), 11:2 Albrecht (26.), 11:3 Renkewitz (31.), 12:3 Arnolds (34.), 13:3 F. Breves (34.), 14:3 F. Breves (38.), 15:3 Schröder (38.), 15:4 Renkewitz (40.), 16:4 Vogel (44.), 17:4 Luft (45.), 17:5 Kreuzmann (49.), 18:5 Schröder (52.), 18:6 Müller (53.), 19:6 Luft (53.), 19:7 Klingsporn (56.). Strafminuten: Essen: 2. – Oberhausen: 14+5.
 
Die Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets haben im Bundesliga-Derby gegen die Oberhausen Miners Stärke demonstriert und den Widersacher, immerhin DM-Halbfinalist im vergangenen Jahr, beim 19:7 fast nach Belieben dominiert. Ein Debakel für die Gäste und ein Fingerzeig an die Konkurrenz: Die Raketen erfreuen sich einer erstaunlichen Frühform.
 
„Von einem Start mit zehn Punkten aus den ersten vier Partien hätte ich angesichts der Umstände vor der Saison kaum zu träumen gewagt“, sagte der hörbar zufriedene SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher im Anschluss an das mit Spannung erwartete, aber letztlich sehr, sehr einseitige Revierduell. Schließlich mussten die Raketen erst kurz vor dem Trainingsstart den beruflich bedingten Abgang des Erfolgstrainers Frank Petrozza hinnehmen, und dann fiel wegen des lange Zeit kalten Wetters fast die komplette Vorbereitung flach.
 
Mittlerweile aber ist Petrozza wieder da, er bildet mit seinem eigentlichen Nachfolger Michael Klein ein Gespann. Und das Team spielt, als hätte es die gesamten Widrigkeiten nicht gegeben. Und weil bei den Rockets zurzeit sehr vieles, bei den Miners indes sehr wenig zusammenläuft, benötigten die Hausherren keine fünf Minuten, um die Richtung aufzuzeigen. Der mit sechs Treffern und vier Vorlagen überragende Danny Albrecht (1.), Marco Hellwig (2.) und Florian Breves (5.) besorgten das frühe 3:0 und sorgten für entsprechende Sicherheit. Zwar kamen die Oberhausener bis auf 2:3 (12.) heran, doch dann zündeten die Raketen die nächste Stufe, und nach vier weiteren Treffern binnen 188 Sekunden lagen sie nach dem ersten Drittel schon mit 7:2 vorn. „Der gute Start hat uns natürlich in die Karten gespielt. Dazu war unser Überzahlspiel mit neun Toren überragend, und wir haben auf der anderen Seite richtig diszipliniert gespielt und nur zwei Strafminuten kassiert“, erklärte Trainer Frank Petrozza.
 
Angesichts der sportlichen Demütigung und des Zwischenstandes von 15:4 nach den ersten 40 Minuten wäre Oberhausens „Man of the Match“ Etienne Renkewitz „froh gewesen, wenn nach dem zweiten Drittel abgepfiffen worden wäre“. Das wurde es zwar nicht, doch die Rockets schalteten gleich zwei, drei Gänge runter. Ansonsten wäre das ohnehin schon klare Ergebnis von 19:7 wohl noch deutlich höher ausgefallen.