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Rockets wollen in Köln überraschen

  Rockets wollen in Köln überraschen

Skaterhockey Bundesliga. Beim ersten Playoff-Viertelfinalspiel sind die Essener der Außenseiter. Zudem werden zwei Leistungsträger fehlen
v. Christian Schwarz
 
Zum ersten Playoff-Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft im Skaterhockey treten die SHC Wohnbau Rockets an diesem Sonntag (20 Uhr) bei den HC Köln-West Rheinos an. Wer als erste Mannschaft zwei Duelle für sich entschieden hat, zieht in die nächste Runde ein.
 
Obwohl die Raketen als Titelverteidiger in die Playoffs starten, sind sie gegen Köln der klare Außenseiter. Das liegt zum einen daran, dass die Essener in diesem Jahr nicht ganz so stark wie in den vergangenen beiden Spielzeiten auftrumpfen. Und zum anderen sind die Kölner momentan in bester Verfassung. Von den letzten sieben Partien der regulären Saison gewannen die Rheinländer sechs, der SHC verlor auf der anderen Seite sechs von sieben Begegnungen.
 
„Die Rollen scheinen klar verteilt zu sein, aber die Playoffs haben ihre eigenen Gesetze“, sagt der Rockets-Vorsitzende Thomas Böttcher fast schon etwas trotzig. Denn schon vorab klein beigeben kommt den Raketen gar nicht in den Sinn. Stattdessen wollen die mit einer Überraschung in Köln die Grundlage für den Halbfinaleinzug schaffen.
 
Schmerzlich vermissen dürften die Essener in Spiel eins ihre beiden Leistungsträger Danny Albrecht und Christian Nieberle, denn das Duo ist zeitgleich für den Herner EV in der Eishockey-Oberliga im Einsatz. Ansonsten aber ist das Team komplett.
 Ärger über späte Anfangszeit
Ein wenig geärgert hat sich Thomas Böttcher zudem über die späte Anfangszeit um 20 Uhr. „Das wird vielen Fans dann doch zu spät, da sie wohl erst deutlich nach Mitternacht wieder zu Hause wären“, erklärt der Skater-Boss. Und so müssen die ansonsten stets so lautstark unterstützten Essener diesmal mit einem deutlich leiseren Support auskommen.
 
Spiel zwei des Playoff-Viertelfinals steigt übrigens erst am 28. Oktober (18 Uhr) in der Skaterhalle an der Raumerstraße. Auch die lange Zeit zwischen den Partien findet Böttcher unglücklich. Schuld daran trägt die Junioren-EM, die eine zweiwöchige Playoff-Pause erforderlich macht.

Rockets im Pokalfinale Außenseiter, aber was für einer!?

 
von Christian Schwarz
  
Titelverteidiger: Im letzten Jahr gewannen die Rockets den Pokal gegen die Kassel Wizards in Duisburg, doch diesmal sind sie nur Außenseiter.

 
Bereits zum vierten Mal in Folge haben die Bundesliga-Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets das nationale Pokalfinale erreicht, in dem sie als Titelverteidiger an diesem Samstag (19 Uhr, Krefeld) auf die Samurai Iserlohn treffen. Und obwohl die Essener in den vergangenen anderthalb Jahren bis auf den Europapokal der Landesmeister vor einigen Wochen tatsächlich alles gewonnen haben, was es zu gewinnen gab, sind sie diesmal eher der Außenseiter.
 
Der Grund, warum die Raketen einmal nicht in der Favoritenrolle sind, ist relativ klar. Denn in der gerade beendeten Bundesliga-Meisterschaftsrunde belegen sie lediglich Rang sechs, Iserlohn geht indes von Platz zwei aus in die Playoffs. „Die Samurai sind zuletzt immer stärker geworden und haben fünf Partien am Stück gewonnen. Unser Trend zeigte mit nur einem Sieg und vier Niederlagen deutlich nach unten“, bestätigt der Rockets-Vorsitzende Thomas Böttcher.
 
Allzu viel Bedeutung möchte Böttcher den vergangenen Ergebnissen allerdings nicht beimessen. Schließlich hat sein Team in der jüngeren Vergangenheit nicht nur einmal bewiesen, dass es immer genau dann, wenn es darauf ankommt, über sich hinauswachsen kann. „Und auch diesmal sind wir motiviert bis in die Haarspitzen“, versichert Böttcher.
 
Ausfälle hatten die Rockets bis zum Abschlusstraining keine zu beklagen, „so dass wir voraussichtlich in Bestbesetzung antreten“, berichtet Böttcher, der seine Mannschaft an das Finale von vor zwei Jahren erinnert, um noch ein bisschen mehr aus den Spielern herauszukitzeln. Denn 2015 unterlagen die Raketen den Samurai im Pokal-Endspiel mit 3:5. Entscheidend dürfte aus Essener Sicht werden, wie gut die Raketen ihren Laden dichthalten. Denn in der Bundesliga haben sie die drittmeisten Gegentreffer aller Teams kassiert.

 

Rockets noch nicht in Playoff-Form, Jakob Theis stark

Skaterhockey 1. Bundesliga. Die Essener verlieren letztes Heimspiel der regulären Runde gegen Lüdenscheid mit 3:6. Samstag steigt Pokalfinale
 
von Christian Schwarz
 

SHC Wohnbau Rockets -Highlanders Lüdenscheid 3:6 
Drittel: 0:2, 2:1, 1:3. SHC-Tore: D. Breves, Schröder, Scharfenort. Strafminuten: Essen: 8+5 (Nieberle). – Lüdenscheid: 14.
 
Die Bundesliga-Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets haben das letzte Spiel der regulären Saison gegen Lüdenscheid mit 3:6 verloren und starten von Tabellenplatz sechs in die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft. Im Viertelfinale trifft der Titelverteidiger aus Essen auf die HC Köln-West Rheinos.
 
„Natürlich haben wir uns das Ergebnis gegen Lüdenscheid anders vorgestellt, aber unsere Jungs haben gekämpft und bis zur letzten Sekunde alles rausgehauen. Wenn es dann nicht zu einem Sieg reicht, ist das deutlich leichter zu akzeptieren, als nach einer schwachen oder energiearmen Leistung“, kommentierte der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher.
 
Gegen die Highlanders mussten die Rockets wie in den Wochen zuvor auf einige Leistungsträger verzichten. Auch die beiden Torhüter Tim Koziol und Jonas Mende fehlten wieder einmal, so dass Jakob Theis und Sven Rotheuler den Kasten hüteten und einen erstklassigen Job machten.
 
Zwar gaben die Raketen gegen die um den Playoff-Einzug kämpfenden Lüdenscheider das erste Drittel mit 0:2 ab, doch vor allem danach erzwangen sie ein offenes Spiel. Nach dem zweiten Abschnitt war beim Stand von 2:3 noch alles drin. Doch letztlich schafften es die Essener nicht, die Partie zu drehen.
 
Mit vier Niederlagen aus den vergangenen fünf Begegnungen sind die Rockets zurzeit noch nicht in der rechten Playoff-Form. „Da müssen wir noch ordentlich etwas drauf packen, wenn wir gegen Köln bestehen wollen“, weiß auch Böttcher. Doch bevor es mit dem Viertelfinale losgehen wird (Termine sind noch offen), steht für den SHC am kommenden Samstag (19 Uhr) das Finale des nationalen Pokalwettbewerbs gegen die Samurai Iserlohn an.

Rockets im letzen Vorrundenspiel, heute 18.00 Uhr gegen Lüdenscheid

Rockets machen weiter kleine Schritte
 von Christian Schwarz
  
Mit dem Heimspiel gegen die Lüdenscheid Highlanders beschließen die Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets an diesem Samstag (18 Uhr) die reguläre Saison in der 1. Bundesliga. Schon jetzt steht fest, dass die Raketen von Tabellenplatz sechs aus in die Play-offs gehen werden. Doch auf wen sie im Viertelfinale treffen werden, ist immer noch offen. Mögliche Widersacher in der Verlosung sind zurzeit noch die Samurai Iserlohn, die Miners Oberhausen, die HC Köln-West Rheinos und die Crefelder Skatingbears.
 
„Wir haben uns in den vergangenen Wochen nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert, was allerdings auch an einigen unglücklichen Umständen gelegen hat“, sagt der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher. So würden die Rockets vor allem noch immer dem Trainingsrückstand hinterherlaufen, da sie während der Sommerferien fünf Wochen am Stück wegen Umbaumaßnahmen an der Skaterhalle nicht trainieren konnten.
 
„Die Automatismen sind zurzeit einfach nicht so da, wie sie es in einer so entscheidenden Phase der Saison sein sollten“, sagt Böttcher. Daher wäre es sogar noch etwas mehr als eine faustdicke Überraschung, wenn die Rockets die Deutsche Meisterschaft nach 2015 und 2016 in diesem Jahr zum dritten Mal in Serie holen sollten. So weit will Böttcher zurzeit aber gar nicht vorausschauen. „Wir müssen kleine Schritte machen und zunächst einmal ein gutes Spiel gegen Lüdenscheid absolvieren. Danach sehen wir dann, was kommt“, so der Skater-Chef.
 
Doch der Vergleich mit den Highlanders ist keinesfalls leicht. Denn die Gäste kämpfen als Tabellensiebter noch immer um den Einzug in die Play-offs und benötigen zur Viertelfinal-Qualifikation jeden Punkt.
 
Doch die nötigen Zähler sollen sie aus Sicht der Raketen ganz sicher nicht in Essen holen.