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Yesss: Europapokalsieger der Pokalsieger 2018

Europapokalsieger der Pokalsieger 2018!

Die Raketen habe es erneut geschafft! Ungeschlagen holen Sie das 4. mal hintereinander den Europapokal der Pokalsieger!

Sensationell! Wir gratulieren dem gesamten Team!

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Torjäger Danny Albrecht fällt mit Jochbeinbruch monatelang aus!

 

Albrechts Verletzung überschattet Serie
 
Skaterhockey 1. Bundesliga. Torjäger der Rockets erleidet beim 8:4-Sieg in Köln Bruch des Jochbeinbogens und fällt Monate aus. Einen Tag später mühen sich die Essener zum 9:5-Heimsieg über Bissendorf 
v. Christian Schwarz
 
Schock für die Raketen: Torjäger Danny Albrecht fällt mit Jochbeinbruch monatelang aus!

 
Die Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets haben ihren Höhenflug fortgesetzt. Am Doppelspieltag der 1. Bundesliga feierten sie mit dem 8:3 im Spitzenspiel beim HC Köln-West und dem 9:5 gegen die Bissendorf Panther bereits die Siege Nummer vier und fünf in Serie. Überschattet wurden die Erfolge allerdings von einer schweren Verletzung. In Köln wurde Danny Albrecht von einem Schlagschuss im Gesicht getroffen und erlitt dabei einen Bruch des Jochbeinbogens.
 HC Köln-West -Wohnbau Rockets 4:8 
 Drittel: 1:3, 1:2, 1:3. Tore: 1:0 Esser (9.), 1:1 Schneider (14./Überzahl), 1:2 Marsall (14.), 1:3 Albrecht (16./ÜZ), 1:4 Schneider (28./ÜZ), 1:5 Schneider (34.), 2:5. Holzapfel (37.), 2:6 F. Breves (41./ÜZ), 3:6 Weisheit (44.), 3:7 Schneider (56./ÜZ), 3:8 Marsall (58.). Strafminuten: Köln: 20 + 10 (Esser). – Essen: 8. Zuschauer: 150.
 
„Insgesamt haben wir wohl eines unserer besten Spiele der vergangenen Jahre gemacht, aber das tritt angesichts der Verletzung von Danny natürlich in den Hintergrund“, kommentierte der spürbar erschütterte SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher, der gemeinsam mit Albrecht im Anschluss an die Partie noch eine Odyssee durch Essener Krankenhäuser erlebte.
 
Letztlich hatte der zuletzt so überragend aufgelegte Albrecht anscheinend sogar noch Glück im Unglück. „Laut Aussage des Arztes hätte Danny wohl ein Auge verloren, wenn ihn der Ball nur einen halben Zentimeter versetzt getroffen hätte“, so Böttcher. Nun werde der Routinier an diesem Montag operiert und dürfte danach für mehrere Monate ausfallen.
 
Zuvor hatten die mit nur neun Feldspielern und einem einzigen Torhüter angetretenen Rockets in Köln eine bärenstarke Vorstellung gegeben. „Eine taktische Meisterleistung“, befand Thomas Böttcher, dazu habe Torhüter Jakob Theis „quasi das Spiel seines Lebens gezeigt“.
 
Angesichts der arg angespannten personellen Lage und der schockierenden Verletzung von Albrecht sei „die Leistung der Mannschaft kaum in Worte zu fassen“, meinte Böttcher, der sein Team in höchsten Tönen lobte. „Die Jungs haben einen unfassbaren Spirit an den Tag gelegt und sind über ihre eigentlichen Grenzen hinausgegangen. Das war allererste Sahne“, so Böttcher. SHC Rockets – Bissendorf Panther 9:5 (2:3, 2:1, 5:1). Rockets-Tore: D. Breves (4), Weiß (2),F. Breves, Schneider, Pakmor. Strafminuten: Essen: 2. – Bissendorf: 8 + 10.Deutlich mehr Mühe als gegen Köln hatten die Raketen beim 9:5-Erfolg über die Bissendorf Panther. Erst durch einen Kraftakt im letzten Drittel sowie drei Treffern in den letzten drei Minuten schossen sie einen zumindest vom Ergebnis her klaren Sieg heraus.
 
Bis in die Schlussphase mussten die heimischen Fans um den fünften Erfolg in Serie bangen. Denn den Hausherren steckte noch die anstrengende Partie vom Vortag in den Knochen, außerdem schien es auch so, als hätten sie noch die schwere Verletzung von Danny Albrecht in den Köpfen.
 
Einen 0:3-Rückstand (13.) aus dem ersten Drittel glichen die Raketen dann zwar im zweiten Abschnitt aus, doch zu Beginn des Schlussdurchgangs gerieten sie beim 4:5 (43.) noch mal ins Hintertreffen. Zwar sorgten Alexander Weiß und Daniel Breves dann für eine 6:5-Führung, doch erst nach einem verwandelten Penalty von Florian Breves (58.) sowie Toren von Damian Schneider (59.) und Lennart Pakmor (60.) war diese umkämpfte Partie entschieden.

 

Raketen besiegen auch Iserlohn

 

Im Derby am Freitag blieben die Raketen gegen die Samurai Iserlohn erneut erfolgreich!

40 Minuten spielten die Rockets ganz starkes Hockey und lagen zwischenzeitlich auch verdient mit 11:4 in Führung. Im letzten Drittel wurde es aber noch einmal spannend. Eine viel zu oft nachlässige Essener Abwehr nutzten die Sauerländer zur Aufholjagd! Aber es sollte reichen. In einem insgesamt fairen Spiel(Essen 9, Samurai 6 Min.), setzten sich somit die Jungs um Frank Petrozza auf Platz der 3 der Tabelle fest und können sogar am kommenden Sonntag, um 16.00 Uhr bei den Düsseldorf Rams,  bei einem Sieg diesen noch um einen Platz nach oben verbessern.

Tore:

Danny Albrecht , Florian Breves je 3 Tore

Marcel Brandt, Dominik Luft je 2 Tore

Pierre Klein, Nick Rabe, Damian Schneider und Sebastian Schröder je 1 Tor.

 

Rockets deklassieren Oberhausen

 


 
 

Skaterhockey 1. Bundesliga. Essener treffen beim 19:7-Sieg nach Belieben
 
von Christian Schwarz

 SHC Wohnbau Rockets -Oberhausen Miners 19:7 
 Drittel: 7:2, 8:2, 4:3. Tore: 1:0 Albrecht (1.), 2:0 Hellwig (2.), 3:0 F. Breves (5.), 3:1 Kreuzmann (6.), 3:2 Bobby (12.), 4:2 , 5:2, 6:2 Albrecht (17., 18., 18.) 7:2 Rabe (20.), 8:2 F. Breves (21.), 9:2 Albrecht (25.), 10:2 Hellwig (25.), 11:2 Albrecht (26.), 11:3 Renkewitz (31.), 12:3 Arnolds (34.), 13:3 F. Breves (34.), 14:3 F. Breves (38.), 15:3 Schröder (38.), 15:4 Renkewitz (40.), 16:4 Vogel (44.), 17:4 Luft (45.), 17:5 Kreuzmann (49.), 18:5 Schröder (52.), 18:6 Müller (53.), 19:6 Luft (53.), 19:7 Klingsporn (56.). Strafminuten: Essen: 2. – Oberhausen: 14+5.
 
Die Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets haben im Bundesliga-Derby gegen die Oberhausen Miners Stärke demonstriert und den Widersacher, immerhin DM-Halbfinalist im vergangenen Jahr, beim 19:7 fast nach Belieben dominiert. Ein Debakel für die Gäste und ein Fingerzeig an die Konkurrenz: Die Raketen erfreuen sich einer erstaunlichen Frühform.
 
„Von einem Start mit zehn Punkten aus den ersten vier Partien hätte ich angesichts der Umstände vor der Saison kaum zu träumen gewagt“, sagte der hörbar zufriedene SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher im Anschluss an das mit Spannung erwartete, aber letztlich sehr, sehr einseitige Revierduell. Schließlich mussten die Raketen erst kurz vor dem Trainingsstart den beruflich bedingten Abgang des Erfolgstrainers Frank Petrozza hinnehmen, und dann fiel wegen des lange Zeit kalten Wetters fast die komplette Vorbereitung flach.
 
Mittlerweile aber ist Petrozza wieder da, er bildet mit seinem eigentlichen Nachfolger Michael Klein ein Gespann. Und das Team spielt, als hätte es die gesamten Widrigkeiten nicht gegeben. Und weil bei den Rockets zurzeit sehr vieles, bei den Miners indes sehr wenig zusammenläuft, benötigten die Hausherren keine fünf Minuten, um die Richtung aufzuzeigen. Der mit sechs Treffern und vier Vorlagen überragende Danny Albrecht (1.), Marco Hellwig (2.) und Florian Breves (5.) besorgten das frühe 3:0 und sorgten für entsprechende Sicherheit. Zwar kamen die Oberhausener bis auf 2:3 (12.) heran, doch dann zündeten die Raketen die nächste Stufe, und nach vier weiteren Treffern binnen 188 Sekunden lagen sie nach dem ersten Drittel schon mit 7:2 vorn. „Der gute Start hat uns natürlich in die Karten gespielt. Dazu war unser Überzahlspiel mit neun Toren überragend, und wir haben auf der anderen Seite richtig diszipliniert gespielt und nur zwei Strafminuten kassiert“, erklärte Trainer Frank Petrozza.
 
Angesichts der sportlichen Demütigung und des Zwischenstandes von 15:4 nach den ersten 40 Minuten wäre Oberhausens „Man of the Match“ Etienne Renkewitz „froh gewesen, wenn nach dem zweiten Drittel abgepfiffen worden wäre“. Das wurde es zwar nicht, doch die Rockets schalteten gleich zwei, drei Gänge runter. Ansonsten wäre das ohnehin schon klare Ergebnis von 19:7 wohl noch deutlich höher ausgefallen.