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Rockets zum fünften Mal in Serie im Finale

2018 09 pokalhalbfinaleNach dem 11:6 über Düsseldorf warten im Endspiel die Eagles Kaarst. Doch die Konzentration gilt jetzt wieder dem Schlussspurt in der Liga.

Düsseldorf Rams - SHC Wohnbau Rockets 6:11

Drittel: 2:2, 2:3, 2:6.
Rockets-Tore: Lenz (3), Luft (2), Klein (2), F. Breves, S. Schneider, L. Wegener, Vogel.
Strafminuten: Rams: 12. - Rockets: 2.

Die Wohnbau Rockets haben zum fünften Mal in Serie das Finale des nationalen Pokalwettbewerbs erreicht. In der Vorschlussrunde setzten sich die Essener nach anfänglichen Problemen letztlich klar und verdient mit 11:6 durch. Im Endspiel treffen die Raketen nun am 29. September in Oberhausen auf die Crash Eagles Kaarst, die sich im anderen Halbfinale mit 7:4 gegen die Samurai Iserlohn durchsetzten.

„Natürlich sind wir erst einmal glücklich, dass wir als erste Mannschaft überhaupt zum fünften Mal in Serie im Finale stehen. Allerdings müssen wir den Blick auch schnell wieder auf die Meisterschaft richten. Denn hier geht es an den noch ausstehenden drei Spieltagen der regulären Saison darum, dass wir von einer bestmöglichen Platzierung aus in die Play-offs starten“, erklärte der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher im Anschluss an den Vergleich mit den Rams.

Am Anfang überraschend 0:2 hinten gelegen

Zuvor hatten die Raketen gegen den Erstliga-Rivalen aus Düsseldorf nur zu Beginn ein paar Probleme – und das noch nicht einmal spielerisch. „Wir hatten direkt ein dickes Chancenplus, haben den Ball zunächst aber einfach nicht im Tor der Düsseldorfer untergebracht. Und im Gegensatz zu uns waren die Rams am Anfang eiskalt“, so Böttcher, dessen Team in der 13. Minuten mit 0:2 zurückgelegen hatte.

Zwar glichen die Rockets noch im ersten Drittel zum 2:2 aus, doch weil der Düsseldorfer Keeper einen Sahnetag erwischt hatte, mussten die Essener in der 27. Minute beim Stand von 2:4 erneut einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen. Das aber taten sie in der Folge mit Bravour. Denn schon zehn Minuten später führten die Raketen mit 5:4, und im Schlussdurchgang schossen sie den 11:6-Erfolg heraus.

Sieg hätte locker noch höher ausfallen können „Der Sieg hätte locker auch drei, vier Treffer höher ausfallen können, aber ein 11:6 ist ja auch kein Grund zur Klage“, kommentierte Thomas Böttcher und nahm sogleich das anstehende Bundesliga-Spiel in den Blick. Denn Samstag (18 Uhr, Raumerstraße) läuten die Raketen den Saison-Schlussspurt ein. Gegner sind dann wie im Pokalfinale die Crash Eagles Kaarst.